28.05.2005 abrutschender Fels

Einsatzkräfte beim Sichern des Felsblocks
Einsatzkräfte beim Sichern des Felsblocks

Alarmzeit: 9:10

Ausgerückt: 9:27

Eingerückt: 18:50

Einsatzdauer: 9:40

Eingesetzte Fahrzeuge:

Lbz. Innenstadt:
ELW1 (Wehrführer), ELW1, ELW2 (TEL SLS), TLK 23/12, LF 16/20, RW2, LKW, MTF

Freiwillige Feuerwehr Berus:
LF

Freiwillige Feuerwehr Überherrn:
ELW1, HLF, LF 8

Technisches Hilfswerk Saarlouis und Saarwellingen
Technisches Hilfswerk Groß-Gerau
Fachberaterfahrzeug mit Falk Bierenbrodt (Fachberater Ortung, Ralf Simon (Truppführer Ortung) und Dr. Carsten Toppel (Baufachberater)

Weitere ausgerückte Kräfte:
ELW (Kreisbrandinspekteur), ELW2 (TEL Kreis), Polizei, DRK, DSK

 

Am Samstagmorgen dem 28.05.2005 wurde die Feuerwehr Saarlouis zu einem spektakulären Einsatz in der "Alten Bergstrasse" Alarmiert. Ein über 250 Tonnen schwerer Sandsteinfels hatte sich gelöst und drohte auf das daneben stehende Wohnhaus zu stürzen. Die Ursachen für den Erdrutsch sind wahrscheinlich Regenfälle in den voran gegangenen Wochen.

Nach dem Eintreffen der Feuerwehr Berus war schnell klar, dass die Feuerwehr Berus allein hier nur wenig ausrichten konnte. Gegen 9:10 Uhr wurden weitere Löschbezirke der Gemeinde Überherrn sowie die Feuerwehr Saarlouis und das Technische Hilfswerk alarmiert.

Die Feuerwehr Saarlouis rückte um 9:27 nach einer kurzen Lagebesprechung im Standort zur Unterstützung der Feuerwehr Berus und den gleichzeitig alarmierten Wehren nach Überherrn-Berus aus. Während des gesamten Einsatzes machte die brütende Hitze allen Einsatzkräften zu schaffen.

 

Dankeschön

Trotz der schwierigen Lage dieses Einsatzes möchten wir uns an dieser Stelle bei den Kameraden der Feuerwehr Überherrn, Lbz. Berus, Lbz. Überherrn,... für die erfolgreiche Zusammenarbeit danken. Nicht zu vergessen ist auch die Arbeit des Technischen Hilfswerkes Saarlouis, Saarwellingen und Groß-Gerau ohne deren Hilfe der Einsatz äußerst schwierig zu bewältigen gewesen wäre.

Insgesamt waren über 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, DRK, DSK, Werkfeuerwehr, Grubenwehr und verschiedenen Ämtern im Einsatz.

Vielen Dank auch an den Lbz. Altforweiler für die Übermittlung der Fotos und Zeitungsartikel.